Fröhliches Roden auf der Bünaustrasse – die Erste

Kurz vor Beginn der Schonzeit für brutwillige Vögel wird noch einmal richtig gesäbelt! Dieses Mal trifft es vier große Altbäume auf dem Gelände der Kita auf der Bünaustrasse 30. In der SZ erfährt der interessierte Leser, dass diese Bäume morsch waren. Warum sie allerdings die letzten heftigen Stürme unversehrt überstanden haben, erfährt man dagegen nicht.

Ich wette jeden Penny, dass im kommenden Sommer Sonnenschutzsegel in der Kita aufgebaut werden, da die Kinder sich sonst einen gehörigen Sonnenbrand auf ihrem Spielplatz holen. Eine Idiotie!

Quelle: eigene Aufnahme
Da waren sie weg, vier Stück an der Zahl!

Und hier der Artikel dazu in der Sächsischen Zeitung vom 21.02.2018:

SZ_Bäume Bünaustrasse_21.02.2018

Ein Nachtrag vom 27.03.2018: Ich habe meine Meinung zu dieser Baumfällung auch an das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft gerichtet und habe, nach Weiterleitung an die entsprechende zuständige Stelle, folgende nette Antwort erhalten:

Konkret möchte das Schulverwaltungsamt Stellung zu den Baumfällungen auf der Bünaustraße nehmen. Es handelt sich hier um Fällungen im Zuge unseres laufenden Bauvorhabens Neubau Sporthalle und Sanierung der Sportfreianlagen. 
Die Bäume, welche entlang der Sportanlagen gestanden haben, haben massive Schäden an unserem Kunststoffoberbelag verursacht. Die Wurzeln unterwandern den Belag und haben diesen an mehreren Stellen aufgebrochen. Dadurch sind Unfallgefahren entstanden und Schulsport war nicht mehr gefahrenfrei möglich. 
Aus dem Grund haben wir uns dafür entschieden, die Sportfreianlagen umfassend mit zu sanieren. Dazu mussten die Bäume gefällt werden, da diese im Baufeld standen. 
Es ist uns bekannt, dass derartig drastische Eingriffe immer wieder Unmut bei Bürgerinnen und Bürgern hervorruft. Ein Erhalt der Bäume war hier allerdings, trotz umfangreicher Prüfung, leider nicht möglich.“ 

Auch wenn ich die Argumentation nach wie vor für nicht richtig halte, so danke ich doch für die Auskunft und Rückmeldung!

Kesselsdorfer Straße wird kahl saniert

Im Artikel des Wochenkurier vom 3.8.2017 steht es, 14 Bäume müssen leider, leider im Zuge der anstehenden Sanierung gefällt werden. Das wird mit Sicherheit auch die 3 „Großen“ an der Haltestelle Bünaustrasse betreffen. Der letzte Lichtblick auf einer ohnehin öden Betonmeile. Ade nun auch hier! Schade, dass Keiner mit mir gewettet hat, dass das auch noch passieren würde. Die obligatorische „Ersatzpflanzung“ gibt es natürlich. Wen interessiert‘s?

Quelle: Artikel im Wochenkurier vom 28.01.2018
kleine Randnotiz

 

Ein paar neue Halme für die Stadt

Es freut mich ja sehr zu lesen: Für die vielen sinnlos gefällten Altbäume werden doch hin und wieder auch einmal ein paar neue Bäumchen in die Erde gerammt. Ob sie nun wachsen, oder nicht, ob sie jemals eine landschaftsprägende Wirkung entfalten oder gar Schatten spenden, sei auch dahin gestellt, aber es ist immerhin etwas.

DNN Artikel vom 06.03.2017

Besonders interessant finde ich in diesem Zusammenhang den Hinweis auf die Seite www.dresden.de/baum, auf welcher die Stadt zukünftig alle Baumfällungen auflisten will. Das ist ein guter Schritt in Richtung mehr Transparenz!

Unvermeidbare Baumfällungen?

Nachstehende Mitteilung der Stadt Dresden zu den leider, leider unvermeidbaren Baumfällungen in diesem Frühjahr.

50 alte, stattliche Bäume sind es an der Zahl, welche den Gutachtern wohl ein Dorn im Auge sind und entfernt werden. Ein Hohn ist dabei folgende Bemerkung im letzten Absatz der Mitteilung: „Generell gilt der Erhalt der Bäume als oberste Priorität.“ Na klar, deswegen ist Dresden in den vergangenen Jahren auch immer grüner geworden…

Bekanntmachung vom 25.01.2017

Es fehlt wohl doch etwas Grün in der Stadt?

Im Artikel ist von einer „grünen Oase mit Baumreihen“ die Rede. Der gelehrte Stadtplaner will also nun doch etwas Grün in die bisher geschaffene Betonwüste bringen. Klar, war man doch die vergangene Zeit schwer damit beschäftigt alles Grün, ob Baum oder Wiese, unbedingt und gründlich zu beseitigen. Zuletzt am Postplatz. Und, man höre und staune, auch „… ein grüner Postplatz sei möglich.“

Ein Irrsinn alles.

Der Artikel vom 22.02.2017 auf SZ-Online: Wasser und viel Grün für die Innenstadt

am PC nett grün gemacht
grün gemalter Promenadenring

Baum des Tages

Da war er weg der stattliche Baum in einem Privatgrundstück. Gerade an sonnigen Tagen dachte ich immer wie schön diese beiden Grundstücke doch sind und wie wertvoll, dass wenigstens auf privaten Flächen noch echte, Schatten spendende Bäume stehen! So viel dazu…

Die Menschheit ist und bleibt dumm.

 

Quelle: eigene Aufnahme 22.2.2017
Wieder einer weniger auf der Döhlener Straße