Baum des Tages

Da war er weg der stattliche Baum in einem Privatgrundstück. Gerade an sonnigen Tagen dachte ich immer wie schön diese beiden Grundstücke doch sind und wie wertvoll, dass wenigstens auf privaten Flächen noch echte, Schatten spendende Bäume stehen! So viel dazu…

Die Menschheit ist und bleibt dumm.

 

Quelle: eigene Aufnahme 22.2.2017
Wieder einer weniger auf der Döhlener Straße

Baum des Tages

Dieser Baumstumpf klotzt uns seit einiger Zeit am Emerich-Ambros-Ufer stadteinwärts an. Fast befürchte ich, dass hier nach und nach jeder Altbaum gefällt werden wird. Wie gut die neuen gedeihen kann man übrigens auf gleicher Seite kurz vor der Ampelanlage bewundern. Bis jetzt ist mir noch kein Bild davon gelungen, weil der Halm einfach zu dünn ist, als dass man ihn auf einem Foto erkennen würde.

Quelle: eigene Aufnahme
Emerich-Ambros-Ufer Mai 2016

 

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1 Baum gefällt, 8 neue gepflanzt

Mein Baum des Tages ist eine alte Roteiche auf der Kipsdorfer Strasse. Wie es im Artikel der Sächsischen Zeitung vom 04.09.2016 heißt, erforderten „(…) starke Vorschädigung des Baumes in Verbindung mit notwendigen Tiefbauarbeiten im Wurzelbereich (…) die Fällung“. Unglaublich aber wahr, der Baum wurde bereits 1895 gepflanzt! Was für ein erhaltenswertes Naturdenkmal wäre er also gewesen…

sz_alte-roteiche_04-09-2016

Das wird ein sonniger Spielplatz – Baluschekstrasse

Und wieder schlägt er zu, der grenzenlose Stumpfsinn und die Zerstörungswut in unserer Stadt: 7 große Altbäume habe ich gezählt, die am Spielplatz Baluschekstrasse gefällt wurden. Und ich dacht insbesondere im Sommer immer, wie gut es ist, dass es dieses schattige Fleckchen für die Kinder gibt. Da haben die Dresdner mal wieder die Rechnung ohne Ihr beflissentliches Grünamt gemacht! Bestimmt ging von den Bäumen Gefahr für Mensch und Leben aus …. ganz bestimmt.

Baum des Tages – Bonnhöfer

Mein Baum des Tages stand (wieder einmal) auf dem Bonnhöfer Platz. Wahrscheinlich war er krank …

Der aufmerksame Fußgänger wird festgestellt haben, dass in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Halme auf dem Bonnhöfer gepflanzt wurden. Drücken wir ganz fest die Daumen, dass unsere Enkel dort einmal einen Baum stehen sehen 😉

Poststrasse – Jetzt ist sie kahl…

Es hat mir fast den Atmen verschlagen, als ich es das erste Mal sah! Kaum, dass ich mich getraut habe einmal nachzusehen. Aber hier sind sie nun, die neuen Fotos von der bald neuen Poststrasse:

Ein Nachtrag: Ich habe auch hierzu meinen Unmut an das Amt für Stadtgrün gerichtet und von dort folgende Antwort im Mai 2017 erhalten:

„(…)vielen Dank für Ihr mit Ihrer Anfrage bekundetes  Interesse am Dresdner Stadtgrün. Natürlich ist die Landeshauptstadt Dresden generell daran interessiert, ihren Altbaumbestand als Bestandteil ihrer Werte gesund zu halten, zu erhalten sowie zu erweitern und damit auch im Straßenraum das Image einer grünen Stadt zu bewahren. 

Mit der von Ihnen angesprochenen Verkehrsbaumaßnahme zum grundhaften Ausbau der Poststraße zwischen Kesselsdorfer Straße und Bonhoefferplatz wurde im Rahmen eines intensiven Planungs- und Abstimmungsprozesses grundsätzlich erreicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Bei derart komplexen Maßnahmen sind sehr viele weitere Belange der Verkehrs- und Medienerschließung sowie der Verkehrssicherheit zu beachten sowie abzuwägen.
 

Der Altbaumbestand im Abschnitt zwischen Kesselsdorfer Straße und Schillingstraße wurde in die Planung integriert und entsprechend der Möglichkeiten erhalten. Zwischen Schillingstraße und Bonhoefferplatz ist die gesamte Straßenachse zu Gunsten einer besseren Aufteilung der Seitenräume und einer neuen Baumallee um ca. 3,50 Meter in westlicher Richtung verschoben worden. Hier war ein Baumerhalt der insgesamt neun betroffenen Altbäume von vorn herein nicht möglich. Durch den mit der Achsverschiebung verbundenen Gewinn von Gehwegbreite auf der Ostseite konnte auch dort eine Baumreihe eingeordnet werden. Erst dadurch war die Fortführung der Allee bis zum Bonhoefferplatz möglich. 
Im Abschnitt zwischen Kesselsdorfer Straße und Schillingstraße konnten drei wertvolle und vitale Altbäume während der Baumaßnahmen erhalten werden, was mit intensiven Schutzmaßnahmen und Aufwendungen verbunden war. Die übrigen fünf Bestandsbäume mussten wegen zu großer Eingriffe in die Wurzelräume im Zusammenhang mit vorhandenen Vorschädigungen wegen nicht mehr zu gewährleistender Verkehrssicherheit gefällt werden. Diese fünf Bäume wurden am gleichen Standort ersetzt. 

In der Poststraße ist mit dem grundhaften Ausbau eine nachhaltige Erneuerung des Straßenbaumbestandes als Allee erfolgt. Notwendigen 14 Baumfällungen stehen insgesamt 53 Straßenbaumneupflanzungen entgegen. Drei Straßenbäume konnten erhalten werden. 
Wir sind sicher, dass der Straßenraum mit der Baumaßnahme sehr an Aufenthaltsqualität gewonnen hat und in wenigen Jahren durch das umfangreiche Großgrün geprägt sein wird.“

Zwar kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen, warum die Sanierung nicht unter Erhalt der wunderschönen Altbäume hat stattfinden können (gefühlt stehen die neuen Bäume an der selben Stelle wie die alten), doch danke ich für die umfangreiche Antwort!

Kötzschenbrodaer Straße – Die Flutmauer musste her!

Es ist schon eine Weile her, dass uns an dieser Stelle große Altbäume Schatten spendeten und sie maßgebend das Erscheinungsbild dieses Elbbogens prägten. Aber gerade weil sie hier so wichtig waren und heute scheinbar für immer aus der Erinnerung der meisten Dresdner verschwunden sind, möchte ich Ihnen an dieser Stelle ein BaumMal setzen:

Ich verstehe bis heute nicht, warum es nicht möglich war die Flutmauer einige Meter weiter vorn zu errichten und so, wenigstens einen teil, der Bäume an dieser Stelle zu erhalten. Sicher werden Argumente zum „wuchernden“ Wurzelwerk angeführt werden … Hoffentlich hält die Mauer bei der nächsten Flut was sie gekostet hat!

Bäume des Tages – vorsorglich gefällt (Teil 2)

Die heutigen Bäume des Tages standen an der Lübecker Straße. Hier sind 4 große Kastanien der Rodungswut unserer Behörden zum Opfer gefallen. Auf Nachfrage beim zuständigen Amt für Stadtgrün gibt es folgende Antwort:

Betreffs der Kastanien an der Lübecker Straße musste bei der letzten Baumkontrolle festgestellt werden, dass diese bereits stark abgängig und eingekürzt waren. Darüber hinaus hat es bei einer Kastanie einen Starkastausbruch gegeben. Durch das Sachgebiet Straßenbäume wurde deshalb festgelegt, bei der nächsten Straßenbahnsperrung mit Abschaltung der stromführenden Oberleitung die Bäume zu fällen. Dies erfolgte dann auch bei der Sperrung wegen des Ausbaus der Rudolf- Renner- Straße.
Im Zuge des Ausbaus des Emerich- Ambroß- Ufers war ohnehin vorgesehen, die 4 Kastanien zu fällen, da sich der Straßenverlauf ändern wird.
Die notwendigen Ersatzpflanzungen werden im Rahmen eines Bebauungsplanes noch festgesetzt.“

Was auch immer an dieser Stelle mit „stark abgängig“ und „eingekürzt“ gemeint ist, jetzt glotzten den geneigten Betrachter nur noch 4 Baumstümpfe an. Im übrigen wieder in einer für den Autofahrer nützlichen Höhe.